RESEARCH GROUP COMPUTED TOMOGRAPHY

UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES UPPER AUSTRIA - RESEARCH & DEVELOPMENT LTD.

K-Projekt für Zerstörungsfreie Prüfung und Tomografie

K-Projekt ZPT: September 2009 - August 2014 

Die Nutzung von zerstörungsfreien Prüfungsmethoden (ZFP-Methoden) wird von der Industrie durch die Einführung neuer Produkt-, Material- und Technologieentwicklungen sowie durch die starke Nachfrage nach verbesserter Qualität und Kostenreduktion verstärkt vorangetrieben. Viele Staaten haben bereits spezialisierte ZFP-Forschungszentren errichtet. Mit dem K-Projekt wird nun auch in Österreich ein anwendungsorientiertes ZFP-Forschungszentrum gebildet, welches die Forschung an modernen ZFP-Methoden vereint und stärkt. Durch die kombinierte Fachkenntnis über ZFP-Methoden und anwendungsorientierter Materialforschung wird eine einzigartige Wissensbasis in Hinblick auf zerstörungsfreie Evaluierung geschaffen. Der primäre Fokus liegt auf folgenden Methoden...

  • Multiskalare Röntgen-Computertomografie für Auflösung bis unter 500 nm
  • Optische Kohärenz Tomografie für die Analyse von Mängeln und Belastung
  • Aktive Thermografie für die quantitative Analyse wie auch Fotoakustik und berührungslose Ultraschall-Prüfung für Strukturuntersuchungen
  • Datenevaluierungsmethoden für quantitative Heterogenitäten und kritische Defektanalyse

Motivation

Methoden der zerstörungsfreien Prüfung (ZfP) – insbesondere 3D-Verfahren – haben in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Materialien und Bauteile, ohne Beeinflussung ihrer Form und weiteren Verwendung – eben zerstörungsfrei – zu untersuchen ist ein weit verbreiteter Wunsch in der modernen Qualitätskontrolle. Zerstörungsfreie Prüfmethoden erfüllen diese Anforderungen und gewahren zugleich zentrale Informationen zur Struktur und Dimension, zu den physikalischen und mechanischen Eigenschaften sowie zur Zusammensetzung der Materialien und Bauteile. Durch diese bedeutenden Vorteile und die große Nachfrage nach Material und Technologieinnovationen, verbesserter Produktsicherheit und Kostenreduktion werden ZfP-Methoden von der Industrie verstärkt vorangetrieben.

 

Projekt-ZPT FH-Nanotom

Projekt-ZPT TU 100115 mg2si

Der Einsatz von zerstörungsfreien Prüfmethoden ist bereits bei einer Vielzahl von Industriebranchen weit verbreitet und die Anwendungsmöglichkeiten steigen stetig. Viele Staaten haben auf die Anforderungen der Industrie reagiert und bereits spezialisierte ZfP-Forschungszentren errichtet. Mit dem K-Projekt wird nun auch in Osterreich ein anwendungsorientiertes, kooperatives ZfP-Forschungszentrum gebildet.

Zielsetzung und Forschungsfelder

Zentrale Zielsetzung des K-Projekts für zerstörungsfreie Prüfung und Tomografie ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Industrie zu erhöhen, eine Verbesserung und Stärkung der Forschungsinfrastruktur herbeizuführen und eine einzigartige ZfP-Wissensbasis zu schaffen. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal des K-Projekts ist das kombinierte Fachwissen über zerstörungsfreie Prüfmethoden und angewandte Werkstoffforschung. Folgende zwei strategische Forschungsfelder werden in Form von Multi-Firmenprojekten und strategischen Projekten bearbeitet:

  • Area 1: Zerstörungsfreie Prüfung und Bewertung kritischer Fehlergrößen in Werkstoffen
  • Area 2: Tomografie

Einzelprojekte

  • Zerstörungsfreie Prüfung und Defektanalyse in heterogenen Polymerwerkstoffen
  • Berührungsloser Ultraschall, Thermografie und IR-Spektroskopie
  • Heterogenitäten in metallischen Gusswerkstoffen
  • Neue tomografische Methoden
  • Röntgencomputertomografie für die Dimensionsmesstechnik
  • Wechselwirkung von Wellen mit anisotropen Werkstoffen und Strukturen
  • Evaluierung von kritischen Defekten und Strukturen mit In-situ- und hochauflösenden Methoden
  • Technologietransfer und Bildungsprogramm

Methoden

Der primäre Forschungsfokus liegt auf folgenden Methoden:

  • Multiskalare Röntgencomputertomografie für Auflösungen bis unter 500 nm
  • Optische Kohärenztomografie
  • Aktive Thermografie und Fotoakustik Berührungslose Ultraschall-Prüfung und Terahertzprüfung
  • Quantitative Auswertungsmethoden für Heterogenitaten und kritische Defekte

 

Internationale Partner

  • BAM – Bundesanstalt fur Materialprufung, Berlin/D
  • FEDERA MS – Federation Rhone-Alpes Materiaux de Structure et Proprietes d’usage/FR
  • Kath. University Leuven, Research group “Materials Performance and Non-Destructive Testing”, Department of Metallurgy and Materials Engineering, Löwen/BE
  • Slovak Academy of Science, Institute of Materials and Machine Mechanics, Bratislava/SK
  • University Stuttgart, Institut für Kunststofftechnik, ZfP Abteilung, Stuttgart/D
 

Projektkonsortium

Wissenschaftliche Partner

  1. FH OÖ Forschungs & Entwicklungs GmbH, CT-Forschungsgruppe
  2. RECENDT GmbH
  3. TU Wien, Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie
  4. Fraunhofer-Gesellschaft, Entwicklungszentrum Röntgentechnik (EZRT)

Firmenpartner

  1. Borealis Polyolefine GmbH
  2. Böhler Schmiedetechnik GmbH & Co KG
  3. Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH
  4. Constantia Teich GmbH Dräxlmaier Group - EKB Elektro- u. Kunststofftechnik GmbH
  5. FACC AG
  6. FCI Austria GmbH
  7. Fritz Egger GmbH&Co. OG
  8. Georg Fischer Eisenguss GmbH
  9. Gruber & Kaja High Tech Metals GmbH
  10. Lenzing AG
  11. Nemak Linz GmbH
  12. ÖGfZP – Österreichische Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung
  13. Plansee SE
  14. voestalpine Stahl GmbH

 

 

Kontakt

Konsortialführung: Johann Kastner
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: +43 50804-14110 
Homepage: www.zerstoerungsfrei.at

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