RESEARCH GROUP COMPUTED TOMOGRAPHY

UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES UPPER AUSTRIA - RESEARCH & DEVELOPMENT LTD.

Unsere Projekte

Die CT-Forschungsgruppe am Campus Wels arbeitet an verschiedenen Forschungsprojekten in Kooperation mit anderen Forschungeinrichtungen und Industriepartnern.

Laufende Forschungsprojekte  

Acronym Projektname
MiCi Multimodale und in-situ Charakterisierungsverfahren für inhomogene Werkstoffe
ADAM ADAM - Advanced Multimodal Data Analysis and Visualization of Composites based on Grating Interferometer Micro-CT Data - www.3dct.at/adam
FWF-FWO Quantitative Röntgencomputertomographie von Polymerverbundwerkstoffen
K-Projekt ZPT+ K-Projekt für Zerstörungsfreie Prüfung und Tomografie Plus - www.zerstoerungsfrei.at
ArthroKnee Interaktive Gonarthrose-Datenbank der 3D-Mikrostruktur, Geometrie und Biomechanik
Com3d-XCT Kompetenzzentrum für hochauflösende 3D – Röntgentomographie
MetAMMI Metrology for Additively Manufactured Medical Implants
INTERAQCT
International Network for the Training of Early stage Researchers on Advanced Quality control by Computed Tomography - www.interaqct.eu

 

 

Multimodale und in-situ Charakterisierungsverfahren für inhomogene Werkstoffe

MiCi: 01.01.2016 - 31.12.2021

Multimodale und zerstörungsfreie Prüfverfahren (ZfP) sind essentielle Methoden, um Werkstoffe während eines Bearbeitungsprozesses, beispielsweise während oder nach einer thermomechanischen Behandlung, zu charakterisieren und um damit den Prozess auch in-situ überwachen zu können. In diesem Projekt werden verschiedene ZfP-Verfahren in einem multimodalen Prüfstand gleichzeitig realisiert. Dadurch ist die Vergleichbarkeit der verschiedenen ZfP-Verfahren gewährleistet. Die Anschaffung eines neuen, hochauflösenden Röntgen-Computertomographens mit in-situ Stages dient unter Anderem zur zusätzlichen Charakterisierung und Validierung der ZfP-Verfahren. Neben dieser experimentellen Validierung der ZfP-Verfahren werden deren Auflösungsgrenzen auch mit theoretischen Grenzen verglichen. Dadurch kann sowohl theoretisch als auch experimentell bestimmt werden, welche ZfP-Verfahren zur Charakterisierung von bestimmten Prozessen und Defekten in Werkstoffen am besten geeignet sind.

MetAMMI: Metrology for Additively Manufactured Medical Implants

Förderzeitraum: 1.06.16 bis 30.09.17

Die 3D-Drucktechnik erlaubt es aus verschiedenen Materialien, z.B. Metalle, Kunststoffe oder Keramiken, maßgeschneiderte Produkte mit einer komplexen inneren Geometrie in kleiner Stückzahl zu produzieren. Daher eignet sich dieses Herstellungsverfahren auch ideal für Anwendungen in der Medizintechnik. So werden heute medizinische Implantate, aber auch chirurgische Führungen, immer häufiger mit 3D-Druckern hergestellt. Die Zahl solcher „additiv hergestellten“ (additively manufactured - AM) Implantate hat in den letzten Jahren rasant zugenommen. Bislang fehlt es jedoch an geeigneten, schnellen und zerstörungsfreien Messmethoden, um die Oberflächeneigenschaften, Abmessungen, Form, Dichte oder Bruchfestigkeit, zu ermitteln und damit deren Qualität zu beurteilen.

Com3d-XCT: Kompetenzzentrum für hochauflösende 3D – Röntgentomographie

Förderzeitraum: 1.10.16 bis 30.09.19

interreg OESTERREICH TSCHECHISCHE REPUBLIK DE RGB

In vielen Sektoren, z.B. im Industrie-, Elektro- und Bau-Bereich, ist die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) von Bauteilen mittels Mikro-Computertomographie (XCT) eine wichtige Herausforderung. Jedoch wachsen durch neu Anforderungen und komplexere Materialkombinationen die Ansprüche an ZfP-Methoden, weshalb neue, multi-disziplinäre ZfP-Ansätze entwickelt werden müssen.

Quantitative Röntgencomputertomographie von Polymerverbundwerkstoffen

FWF-FWO: 01.04.2017 - 31.03.2020

Polymerverbundwerkstoffe bestehen typischerweise aus zwei oder mehreren konstituierenden Komponenten (z.B. Matrix, Fasern, Einschlüssen und Poren) mit unterschiedlichen physikalischen und chemischen Eigenschaften. Zu einem neuen Material kombiniert entsteht ein Werkstoff mit einzigartigen Eigenschaften hinsichtlich Gewicht, Zugfestigkeit, Steifigkeit und Korrosionsbeständigkeit.

Zur zerstörungsfreien Prüfung und Analyse der inneren Struktur von Polymerverbundwerkstoffen wird vermehrt auf Röntgencomputertomographie (CT) gesetzt. Ein 3D Datensatz wird hierbei aus den generierten Durchstrahlungsbildern rekonstruiert, in mehreren Schritten bearbeitet und schlussendlich analysiert. Dieser konventionelle Ablauf leidet jedoch an ungenauer Modellierung und Fehlerfortpflanzung durch die einzelnen Datenverarbeitungsschritte, wodurch die Genauigkeit, mit der die interessanten Charakteristika extrahiert werden können, stark limitiert wird.

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